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VfV Schützen 1974 e.V.
Mitglied im Bund Bayerischer Schützen e.V. und im Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V.
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Wir trauern um unser Ehrenmitglied und 2. Vorstand
Sein unermüdlicher Einsatz für den Verein wird uns immer Vorbild und Ansporn sein.
Zum Tod von Helmut Ederer
Es fällt uns allen schwer, überhaupt Worte zu finden, um den Verlust, der uns so hart und unerwartet getroffen hat, zu beschreiben.
Aber es fällt auch schwer, Worte zu finden, Helmut zu beschreiben.
Es ist die Frage "Wo anfangen?", um einen Menschen zu würdigen, der uns so verbunden war und mit dem wir so viele Erinnerungen verbinden.
Was Helmuts Tod für seine Angehörigen, Freunde und Vereinskameraden bedeutet, lässt sich am besten in dem Bild zusammenfassen, das einer seiner Freunde, kurz nachdem er von seinem Tod erfahren hat, zeichnete:
"Helli hinterlässt keine Lücke oder ein Loch, er hinterlässt einen Krater."
Und wir alle stehen voller Schmerz am Rand dieses Kraters, dessen Ausmaß wir weder begreifen noch fassen können. Ein Krater, welcher unsere Herzen mit großem Schmerz und tiefer Trauer erfüllt. Ein Krater für immer, so groß und gewaltig, wie Helli für uns war.
Denn er war immer um uns herum, immer präsent und vor allem immer da, wenn Hilfe nötig war. Sei es, um technische Fragen zu beantworten, geniale Lösungen zu finden und mit einem unglaublichen Geschick umzusetzen, oder einfach nur um zuzuhören.
Ich erinnere mich noch an den Umbau unseres Standes, eine Aufgabe, die fast nicht zu bewältigen schien:
Helli nahm, wie selbstverständlich das Ruder in die Hand, steuerte und führte uns mit seinem Geschick und seiner Erfahrung in sichere Gewässer. Dabei hat er sich mit all seinen Kräften eingesetzt und stand immer vorne – und Vorne war wo Helli stand.
Aber so war er. Voller Leidenschaft für die Aufgabe, die vor ihm lag.
Und mit der gleichen Leidenschaft konnten wir mit ihm über alle Themen sprechen. Wer ihn jemals so erlebt hat, wird nie vergessen, mit welcher Mischung aus Wissen und Humor er seine Sicht vertreten konnte.
Und mit dieser Leidenschaft steckte er alle um sich herum an. Er konnte mitreißen, motivieren und begeistern.
Aber auch ihn riss diese Leidenschaft mehr als einmal mit.
Wenn im Verein das Thema auf seinen Umgang mit Meterstäben oder mit Feuer kam, lag allen meist mehr als nur ein Lächeln auf den Lippen...
Und genauso werden wir uns an Helli erinnern.
An seinen Humor, seine Hilfsbereitschaft, seinen Einsatz, seine Menschlichkeit und seine Leidenschaft für die Aufgabe und vor allem für die Freundschaft, die er uns schenkte.
Er wird uns fehlen. Als Mensch, als Freund und als Kamerad.
Noch mehr als einmal werden wir das Gefühl haben, dass es nicht sein kann, dass er nicht gleich um die Ecke kommt und sich zu uns gesellt. Er war ein Teil von uns und er wird immer ein Teil von uns sein.
Und so schauen wir heute in den Krater und trauern um ihn und wir werden noch lange trauern und ihn immer vermissen.
Aber in uns allen und unseren Erinnerungen lebt er weiter.
Wir sind auch stolz und froh darüber, dass wir ihn kennen durften und in ihm einen Freund und Kameraden hatten, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann.
(Dieser Nachruf wurde während der Trauerfeier für Helmut Ederer auf dem Friedhof in Grasbrunn vorgetragen.)
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